ISLAND
Land aus Feuer und Eis

Best-Of aus den Geoexkursionen
2009 + 2011 + 2015

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Mit Vulkanen und Gletschern, kalten Fjorden, heißen Quellen und Geysiren bietet der Inselstaat Island eine nahezu einmalige Natur. Island besitzt die größten Wasserfälle Europas. Natürliche Wälder gibt es nicht mehr. Erste kleine Wiederaufforstungen wurden kürzlich angelegt. Ein Streifen entlang der Küstenlinie ist grün, aber das Innere der Insel ist wie eine Mondlandschaft; allerdings mit aktiven Vulkanen, Gletschern und reißenden Flüssen. Die 2400 km von Deutschland entfernte größte Vulkaninsel der Welt ist ein wunderbares aber auch teures Reiseziel, das mit atemberaubend schönen Naturlandschaften besticht.
Bisher dreimal waren wir auf Exkursionen auf dieser Insel, und besonders das Inland ist immer wieder faszinierend und atemberaubend. Vor allem begeisterten uns die Gegend um Landmannalaugar und am Vulkan Askja. Alle Reisen wurden veranstaltet von Dr. Andreas Landmann aus Neidenstein bei Sinsheim: www.mineral-fascination.biz. In kleinen Gruppen bis maximal 12 Personen ging es mit unserem isländischen Fahrer und seinem selbst zusammengebauten Geländebus jeweils Ende Juli und Anfang August für 10 Tage über die Insel. Besonders beeindruckend sind dabei die Fahrten auf den Schotterpisten im Inland inklusive spektakulären Flussdurchquerungen, bei denen entgegenkommenden Radfahrern schon mal das Wasser bis zur Brust steht.


Unser Transportmittel auf Island. Im Anhänger befinden sich die Reisekoffer. Hier fahren wir durch eine Furt.


1. Übersicht der Routen und Orte




2. Reykjavik

Reykjavik ist die nördlichst gelegene Hauptstadt der Welt. Die ca. 123.000 Einwohner machen ein Drittel der Bevölkerung aus.


Blick entlang der "Reykjavik", was isländisch ''rauchende Bucht'' heißt.


Die Halgrimskírkja im Stil von Basaltsäulen mit dem Denkmal für den Entdecker Leif Eriksson davor.


Das Sonnenfahrt-Denkmal "Sólfar" in Reykjavik.


Die 2011 neu eröffnete Oper in Reykjavik.


Blick in den Sonnenuntergang über dem Atlantik von 22:00 bis 22:40 Uhr von unserem Hotelzimmer im obersten Stock des Hilton-Hotels in Reykjavik.


3. Landschaften


Wir verlassen die Zivilisation. Zu Beginn des Weges von Hrauneyjar nach Landmannalaugar. Der Asphalt wird gleich einer Schotterpiste weichen.


Sprengisandur


Vulkanlandschaften auf Island entlang der Sprengisandur-Piste im Hochland im Inland der Insel im Hochsommer.


Kratersee Ljótipollur


Dieser farbenprächtige Kratersee befindet sich in unmittelbarer Nähe von Landmannalaugar.


Landmannalaugar


Farbige Gebirgsgegend im beschwerlich erreichbaren Inland von Island: Ein schwarz glänzendes Obsidianlavafeld; Berge aus graublauem Pechstein, rotbraunem Rhyolith; mit gelbem Schwefel, weißem Kalk, grünen Moosen, weißen Schneeresten, die selbst im Hochsommer vorhanden sind. Diese Gegend hatte uns bereits im Jahr 2009 total fasziniert. Leider regnete es damals stark (siehe Bilder oben). 2015 mussten wir deshalb unbedingt noch einmal dorthin:


Rundblick vom Gipfel des Bláhnúkur (943 m) in Landmannalaugar am 6. August 2015.


Déjà-vu! Unglaublich. Früher sagte ich, man kann sich das Inland von Island vorstellen wie auf dem Mond, nur mit Wasser. Und jetzt das!
Oben: NASA @ Mars 29.09.2015. [Foto: https://www.nasa.gov]
Unten: Ich @ Landmannalaugar/Island 06.08.2015. Zum besseren Vergleich habe ich den Himmel über Island schwarz eingefärbt.
So im Nachhinein glaube ich, das obere Bild ist gar nicht vom Mars? Erst will man auf dem Mond gewesen sein, und nun auf dem Mars? ;-)


Flúðir


Gigantische Basaltsäulen bei Flúðir.


Lavahöhle Surtshellir


Mitten im Nirgendwo ist ein Loch im Boden.


Gar nicht so einfach, im Dunkel über die Steinbrocken zu klettern.


Leirhnjúkur - Eruptionsgebiet von 1984


Schwefelsee und Lavastrom im strömenden Regen. Die Regenkleidung liegt leider entfernt im Auto. Beim Aussteigen hatte es nicht geregnet.


Þingvellir


Parlamentarischer Versammlungsort von 930 (!) bis 1798. Hier treffend die tektonischen Platten von Eurasien und Amerika aufeinander und falten diese Mauern. Links Europa und rechts Amerika.


Torfhäuser in Glaumbær


Hier sollte man unbedingt mal hineingehen um zu sehen, wie die Leute hier früher lebten.


4. Vulkane

Explosionskrater Grábrók


Aufnahme vom 6. August 2009 um 22:40 Uhr Ortszeit. Islandmoos überall.


Explosionskrater Hverfjall


Blick vom Explosionskrater Hverfjall in der Nähe des Mývatn-Sees auf das Námafjall-Hverir-Gebiet mit seinen rauchenden Solfataren.


Hekla


Blick von unserer Unterkunft in Hrauneyjar zum 1491 m hohen Vulkan Hekla im Süden Islands am Beginn des Hochlandes. Foto vom 10. August 2009 um 21:23 Uhr Ortszeit. Letzter Ausbruch war am 26. Februar 2000.


Herðubreið


Bild oben: Lavafeld in der Nähe des 1682 m hohen Tafelvulkans Herðubreið. Der Herðubreið (unten links) befindet sich im isländischen Hochland in der Wüste Ódáðahraun unweit des Vulkans Askja. Unten rechts unsere Unterkunft auf dem Dachboden in der Hütte (Haus unten links) am Herðubreið, mit unseren mitgebrachten Schlafsäcken.


Askja


Auf dem 1510 m hohen Vulkan Askja, dem Zentralvulkan von Islands längstem Vulkansystem mit 200 km Länge. Der Krater ist selbst auf Google-Maps innerhalb der Insel-Gesamtansicht sichtbar (roter Pfeil zum Loch auf dem Bild unten links). Die Totalansicht in der Mitte zeigt den Kratersee ''Öskjuvatn''; mit 220 m der tiefste See Islands.


Auf dem Vulkan Askja am 30. Juli 2011. Ich trage bei dem kalten Wind eine ohrenbedeckende Wintermütze und dicke isländische Lammfellhandschuhe.


Kerið Krater


...klein, aber fein...


5. Gletscher

Gletschersee Hvítarvatn am Fuße des Langjökull


Links und rechts ragen die Gletscher des Langjökull in den See Hvítarvatn.


Auf dem Gletscher Svínafellsjökull


Die schwarze Asche auf dem Eis stammt vom Ausbruch des Vulkans Grimsvätn im Mai 2011.


Weggespülte Straße inkl. Straßenbrücke durch die Flut, die durch den Ausbruch des Vulkans Grimsvätn innerhalb seines Gletschers im Mai 2011 verursacht wurde.


Gletschersee Jökulsárlón


Unten: Seehund auf einer Eisscholle im Gletschersee. Vom Amphibienfahrzeug im Wasser aus fotografiert.


Gletschersee Fjallsárlón


6. Wasserfälle

Gullfoss


Unser erster isländischer Wasserfall. Wirklich beeindruckend mit seinen um 90° versetzten Kaskaden.


Godafoss


Skogafoss


Diesen Wasserfall schauten wir uns immer gern auch von oben an.


Seljalandfoss


Hinter diesem Wasserfall kann man komplett entlang gehen.


Dettifoss


Von dessen gewaltigen Wassermassen war ich überwältigt. Die Gischt schäumt seitlich mehrere hundert Meter weit.


Dynjandi


Der etwas andere Wasserfall.


Hraunfossar-Barnafoss


Mehrere kleine "Kinder-Wasserfälle" nebeneinander.


Svartifoss


Ein Wasserfall, der an Basaltsäulen herunterstürzt.


7. Heiße Quellen

Deildartunguhver


In unmittelbarer Nähe befinden sich mehrere Gewächshäuser.


Geysir


Der große Namensgeber aller Geysire ist kaum noch aktiv. Zu sehen ist der benachbarte und regelmäßig ausbrechende "Strokkur".


Thermalgebiet Hveravellir


In diesem abgelegenem Gebiet übernachteten wir 2009 in einer Hütte auf dem Campingplatz mit Doppelstockbetten aus Stahlrohr in unseren mitgebrachten Schlafsäcken.


Hot Pot Flókalundur


Dieser Hot Pot mit warmem Wasser befindet sich unmittelbar am Atlantikstrand. Es wurde gebadet.


Sulfatare Námafjall Hverir


Thermalbad Hverarondor Hverir


Hier waren wir Baden. Im Wasser gab es verschieden heiße Bereiche.


Blaue Lagune


Damals, 2009, waren die Wartezeiten noch kurz und wir waren hier Baden. Vom Grund im milchigen Wasser sammelten wir kleine grüne Olivin-Kristalle, die aus Lava herauserodiert waren.


8. Tiere

Wale


Minkwale beim Whale Watching vor Reykjavik.


Weißschnauzendelfine vor Husavik.


Robben


Kegelrobben bei Illugastaðir.


Seehund auf einer Eisscholle im Gletschersee Jökulsárlón.


Vögel


Vom Hafen in Reykjavik aus kann man empfehlenswerte Touren zur Beobachtung von Papageientauchern (engl. Puffin; isl. Lundi) durchführen.


Singschwäne bei Akureyri.


Eiderenten bei Tjörneshöfn hinter Husavik.


Rotschenkel bei Tjörneshöfn hinter Husavik.


Austernfischer am Skogafoss-Wasserfall.


Schneeammer am Gletschersee Jökulsárlón.


Küstenseeschwalbe bei Illugastaðir.


Heringsmöwen kündigen das Auftauchen eines getauchten Wales in der Bucht vor Reykjavik an.


Raubmöwe am Gletschersee Jökulsárlón.


Eissturmvogel im Atlantik vor Reykjavik.


Merlin-Falkenweibchen am Kerið-Krater.


Schafe


Freilaufende Schafe auf dem Thermalfeld Hveravellir.


Pferde


Die berühmten Islandpferde, die genauso wie die Schafe auf Island frei herumlaufen, da ein Entkommen von der Insel unmöglich ist.


Lachse


Zufälliger Zuschauer beim Lachsangeln im Fluss "Laxá í Kjóss" am 27. Juli 2011.