Vulkane
in Italien

Sizilien und Liparische Inseln

Catania/Sizilien - Ätna - Vulcano - Stromboli - Lipari - Catania/Sizilien

Planung und Verlauf der selbstgeplanten Reise zu den Vulkaninseln Italiens 2013 vom 20.07.2013 bis 28.07.2013 mit ausführlichen Reiseinformationen zum Nachmachen.


Catania auf Sizilien: "Domplatz" Piazza del Duomo.


Vulkan Ätna auf Sizilien: Am Ende des frei begehbaren Bereichs.


Auf der Insel Vulcano: Blick von oben über den Gran Cratere auf die Insel Lipari.


Stromboli: Am Aussichtspunkt auf halber Höhe: Ascherutsche "Sciara di Fuoco" und nächtlicher Ausbruch.


Auf der Insel Lipari: Blick von der Burg hinunter auf den Hafen.



1. Planung


1.1. Ausrüstung

Zusätzlich zur privaten alltäglichen Ausrüstung werden benötigt:


1.2. Flüge


1.3. Hotels


Telefonate mit den Hotels

Nach Italien wählt man meist die "0" der lokalen Vorwahl trotz internationaler Vorwahl mit.
War ein Telefongespräch mit dem Hotel in Deutsch oder Englisch möglich?


1.4. Stromboliguide

Für den Aufstieg auf den Gipfel des Stromboli, von dem aus man nach unten auf die ausbrechenden Krateröffnungen schauen kann, braucht man einen Guide. Ohne diesen darf man nicht aufsteigen!


1.5. Busfahrt nach Milazzo und zurück

Die Busfahrt für den 22.07.2013 vom Flughafen Catania nach Milazzo an der Nordküste Siziliens, von wo die Fähren zu den Liparischen (Eolischen) Inseln abgehen - und zurück am 27.07.2013 -buchte ich am 09.07.2013 vorher im Internet. http://www.eoliebooking.com - Prenotazione

Ich bekam eine Email mit der Bestätigung und als Fahrkarten (Ausdrucken!):
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Fahrplan: *1/6/2013 to 30/9/2013:
· Departures from Catania airport: 10.00 - 12.00 - 13.30* - 14.50 - 17.30 - 20.00 * (25 €)
· Departures from Milazzo: 07.00 - 09.10 - 10.20* - 12.30 - 15.20 - 18.00 * (25 €)


· Meeting points (You will find our driver with a sign in yellow saying "Autonoleggi")
- Catania Airport: inside the airport, leaving the arrivals point and facing the exchange bureau (Cambio): Map
- Port of Milazzo: At the arrival of the hydrofoil service to the Aeolian Isles


Ich bezahlte 3 x 50 € = 150 € + 17,25 € Bereitstellungsgebühr! = 167,25 € für drei Personen hin und zurück.



2. Catania auf Sizilien 1
[Samstag, 20.07.2013]

2.1. Taxi Catania 1

Vom Flughafen zum Hotel (7 km): Das leidige Thema "Taxifahren in Süditalien". Ich habe mir vorher extra eine der komplizierten Preislisten von Catania besorgt: http://www.radiotaxicatania.org/ - tariffario-comunale.html. Trotzdem ging es schief. Das Taxi in das wir einstiegen hatte bei Abfahrt schon 4,-€ auf dem Taxameter. Auf meine Nachfrage hin warum, meinte er wegen der drei Koffer und ein Euro Sockelbetrag. Damit hatte er recht. Bei Ankunft am Hotel zeigte das Taxameter 25,-€. Mein Fehler war, ich hatte das nicht klein und gab ihm 50,-€.
Er gab mir auf 28,-€ raus und auf meine Forderung nach mehr zurück verwies er erneut auf die Koffer, je ein Euro; damit hatte er unrecht. Aber was sollte ich machen, die Polizei rufen, wegen drei Euro? → Siehe Fahrt Catania vom Hotel zum Flughafen Catania zwei Tage später.


2.2. Hotel in Catania


Best Western Mediterraneo 3* Catania - Screenshot aus Google Streetview
Via Dottor Consoli 27, 95124 Catania, www.hotelmediterraneoct.com
Tel.: 0039-095-325330
Email: info @hotelmediterraneocity.com

Preis: 89,- € pro Einzelzimmer und Nacht inkl. Frühstück + 1,50 € Stadtzuschlag pro Person und Nacht. Gesamtpreis für 20.-22.07.2013 für zwei Nächte: 181,- € p.P.

Gebucht am 26.06.2013. Daraufhin erhielt ich als Bestätigung eine Email in mit der Rechnung auf Italienisch. Diese wies jedoch einen Fehler auf. Der Stadtzuschlag (vgl. Kurtaxe) wurde für sechs Tage berechnet, wir waren jedoch nur insgesamt 2+1 Tage im Hotel. Auf meine dahingehende Email auf Italienisch wurde die Rechnung erst wieder falsch und dann am 27.06.2013 richtig korrigiert mir erneut zugesandt.

Das Hotel befindet sich in ruhiger Lage und in guter Gehdistanz zum Stadtzentrum. Die Doppelzimmer (wir: als Einzelzimmer genutzt) haben alle TV, Klimaanlage, Kühlschrank und Balkon. Das Frühstück im Hotel ist für italienische Verhältnisse gut. WLAN ist auf den Zimmern kostenlos verfügbar. Ein Stadtplan von Catania ist an der Rezeption erhältlich. An der Rezeption wird englisch gesprochen, eine Angestellte spricht auch deutsch.


2.3. Lebensmittelladen in Catania in Hotelnähe

Für uns war es wichtig, zuerst Getränke und Verpflegung zu kaufen, da wir mittags immer unterwegs waren.
In der Nähe des Hotels befindet sich ein kleiner Supermarkt "Punto".
Weg zum Supermarkt: Aus dem Hotelhauptausgang, rechts hinunter bis zu einer kleinen Tankstelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite, davor erneut rechts die Via Androne bis kurz vor der nächsten großen Kreuzung. Rechterhand befindet sich der Punto. Öffnungszeiten ca. 08:00-20:00? Sonntags nur vormittags.
Wasser mit Kohlensäure ist mit "gaza" oder "frizzante" betitelt, und entspricht unserem medium bis schwach kohlensäurehaltigem Wasser. Im heißen Sommer braucht man pro Tag mindestens 2 L.


Punto: zusammengesetztes Bild aus google Streetview. Vom Hotel kommt man von links hinten, rechts neben dem Punto heraus. Zum Stadtzentrum geht es im Bild nach rechts hinunter.


2.4. Stadtrundgang in Catania

Catania liegt am Mittelmeer. Ende Juli 2013 in der Wetter-App ausgewiesene 26°C waren bereits sehr schwül. Wir hatten regulär 30°C. Im Jahr davor (eine Woche später im Jahr) waren es 38°C.
Catania ist sehr sehenswert. Ich empfehle in den Dom (Kathedrale) und die anderen Kirchen zu gehen. Je ärmer ein Landstrich, desto reicher sind offensichtlich seine Kirchen ausgestattet.


Die Kathedrale "Cattedrale di Sant'Agata" an der Piazza Duomo in Catania.


Eine sehr schöne kleine Kirche in Catania ist die Chiesa Della Collegiata (S. Maria de Elemosina) an der Via Etnea.

Weg zum Stadtzentrum
Weg wie zum Supermarkt. An der darauffolgenden Kreuzung nach links abbiegen, den Bellini-Park links liegen lassend.
An der nächsten Kreuzung bzw. Straßen-Linksverlauf geradeaus die Treppen hinunter und weiter geradeaus durch die Via Pacini, die nach der ersten Kreuzung schmaler wird. Dann die nächste (also gesamt die zweite) rechts ab in die Via Etnea. Diese einfach hinunter gehen zum Stadtzentrum und Dom und weiter zum Fischmarkt und von dort zum Hafen.
Bemerkung: Will man zuvor ein gutes Eis essen, geht man nach den Treppen nach links in die Via Sant'Euplio und danach die nächste rechts. Diese kurze Straße mündet ebenfalls in die Via Etnea, aber weiter oben. Nach links schräg über die Straße sind Konditoreien mit prima Streicheis und Stühlen / Tischen / Sonnenschirmen davor. Als Laufkundschaft zahlt man erst an der Kasse und bekommt einen Bon für die Theke (pallina = Kugel, cono = Waffelhörnchen, coppa = Becher).

Stadtrundgang in Catania, links oben am Hotel "Mediterraneo" beginnend:

Das blau markierte Kästchen links unten an der Strecke ist der sehr belebte Fischmarkt, an den sich andere Lebensmittelmärkte anschließen. Sehr interessant.

Die Märkte sind stark belebt. Diebstahl an uns haben wir nie festgestellt, auch nicht im Jahr zuvor. Im Hotel berichtete 2013 abends allerdings ein japanischer Tourist, dass er bestohlen worden war.


Im Hafen von Catania, auf der vorstehenden Karte unten rechts.


2.5. Abendessen

Trattoria del Cavaliere di Cocola Vincenza, Via Paternò, 11, 95131 Catania, Italia, +39-095-310491. [ab 19:00 Uhr].


Hier auf dem Google-Streetview-Screenshot, mittig, rot eingerahmt, vor dem braunen Schild "Trattoria…" an der zugegebenermaßen nicht attraktiven Hauswand, ist ein Außenbereich aufgebaut.

Hier aßen wir immer in Catania (3x). Man wird platziert. Essen und Getränke sind sehr preiswert! Ab 20:00 wird es voll! Ich glaube es wurde gar kein Coperta berechnet = In Italien bezahlt man meist p.P. einen Betrag für Bedienung und Tischdeko, der von Restaurant zu Restaurant unterschiedlich ist. 1,50 € sind okay, 2,50 € schon viel. Fleischspeisen sind in Italien meist solo in der Speisekarte und man muss die Beilagen extra dazu bestellen. Es gibt hier auch Pferdesteak zu essen. Große Flaschen Wasser sind gegenüber kleinen immer viel günstiger. Nur ein Nudelgericht reicht auch oft zum Abendbrot.



3. Auf dem Ätna (ital. "Etna") auf Sizilien
[Sonntag, 21.07.2013]

3.1. Ausrüstung

Falls man die Tour bucht, die wir hier später beschrieben durchführten, kann man bei "Gruppo Guide Alpine Etna Sud" kostenlos Wanderschuhe, Wetterjacke und Trekkingstöcke bekommen. Also könnte man auch wie italienische Familien in kurzer Hose, T-Shirt und Badelatschen antreten ;-) Auf dieser Reise wird es noch mehr Vulkanaufstiege geben und der Kauf der genannten Ausrüstung wird empfohlen.

Man befindet sich in ca. 3000 m Höhe und es sind ca. 25° weniger als unten in Catania auf Meereshöhe. Ende Juli 2013 hatten wir 6°C bei Wind und bedecktem Himmel (Pullover und Jacke). Im Jahr zuvor waren es Anfang August 14°C bei Windstille und Sonnenschein (kurzärmeliges T-Shirt). Der Etna ist der höchste Berg der Umgebung und freistehend. Das Wetter kann dort schnell umschlagen.


3.2. Hinfahrt Catania – Ätna mit Linienbus

Von Catania aus erreicht man den Vulkan Ätna über den Ort Nicolosi zum Rifugio Giovanni Sapienza, dem Parkplatz am Fuß der Seilbahn zum Gipfelplateau des Vulkans Ätna.
Ursprünglich planten wir, mit einem Taxi zum Rifugio Giovanni Sapienza zu fahren. Die Erkundigung der Taxipreise vor Ort ergab 100,- € pro Fahrt. Somit ließen wir diesen Plan fallen. Ich erkundigte mich nach einem Bus; den Tipp hatte ich von einem ehemaligen italienischen Kollegen bekommen. Die Rezeptionistin im Hotel fand den Bus im Internet, allerdings nur den Busbahnhof als Abfahrtsstelle. Dieser befindet sich in Hafennähe und in ca. 40 Minuten Gehdistanz von unserem Hotel. Bei einer Abfahrt von 08:15 Uhr würde das 07:30 beginnende Frühstück ausfallen. Ich konnte mich erinnern, von einer Haltestelle in der Via Etnea im Internet und bei meinem italienischen Freund vorab gelesen zu haben. Diese Haltestelle fand die Rezeptionistin nach meinem Hinweis auch, in ca. 15 Minuten Gehdistanz. Zur Überprüfung der Entfernung gingen wir die Strecke am Vorabend ab; auch um zu sehen, ob es die Haltestelle gibt (Italien!).
Roter Weg von unten links nach rechts oben. Der Bus kommt von oben rechts (blauer Pfeil). Die Haltestelle ist nur ein unscheinbares Schild "AST" an der Hauswand!


Weg vom Hotel (unten links) zur AST-Bushaltestelle (oben rechts) am eingezäunten Bellini-Park entlang. Der Bus kommt aus der Richtung der blauen Pfeile rechts oben.


Nicht von vorbeifahrenden Stadt- und Linienbussen irritieren lassen! Der Bus kommt ca. 08:35 Uhr.
Für uns Drei waren noch genau drei Sitzplätze vorhanden. Ich kaufte gleich Tickets für die Rückfahrt mit und bezahlte 6,20 € p.P. Die 35 km Busfahrt dauert zwei Stunden inkl. einigen Minuten Aufenthalt in Nicolosi und geht von 0 auf 1900 m Höhe NN.
shorebee.com/en/italy/the-volcano-etna/ - from-catania-to-the-volcano-etna/ - public-bus und aziendasicilianatrasporti.it:8080/ - hier alspartenza "Catania" und als arrivo "Etna" auswählen sowie das gewünschte Datum eingeben.
Haltestelle: Fermata: via Etnea (dopo incrocio con XX Settembre).
Schon der letzte Teil der Hinfahrt ist beeindruckend wegen des unglaublich großen Eruptionsgebietes.


3.3. Aufstieg auf den Ätna (3340 m NN)

Eine Seilbahn "Telecabina - Funivia dell'Etna" führt von 1910 m NN zur Bergstation La Montagnola auf eine Höhe von 2500 Metern NN zwischen 09:00 und 15:30 für knapp 30 € p.P. hin und zurück.
http://www.italien-inseln.de/aetna/seilbahn-vulkantour.html
Mein Plan war es, wie 2012, mit der Seilbahn hinauf zu fahren und auf dem riesigen Plateau weiter in Richtung Gipfel zu wandern, vorbei am Blick ins Tal "Valle de Bove" bis zu dem Hauptkrater gegenüber- und tieferliegenden Gipfel; weiter kommt man ohne Führer nicht. Rückfahrt auf dem Plateau ggf. mit einem der dortigen Geländebusse zurück zur Seilbahnstation (ich weiß nicht, ob das geht). Im Jahr zuvor liefen wir zurüük. Das Kratergelände ist eine kilometerweite fast schwarze Mondlandschaft, z.T. mit Schnee, der oft vom Frühjahr noch liegt und kaum taut, da er von Eruptionen mit schwarzem Sand bedeckt ist.
Aber es kam besser.
Mit dem Bus im Rifugio Giovanni Sapienza angekommen wurde ich auf einen Bergführer aufmerksam, der deren Tour anpries. "Gruppo Guide Alpine Etna Sud".
Die vielleicht viel erscheinenden 75 € sind dafür gut angelegt:


Das Büro der "Gruppo Guide Alpine Etna Sud" ist ganz links, wenn man vom Parkplatz zum Ätna-Gipfel blickt.

Bei der Bergführung werden immer noch 400 Höhenmeter allein berghoch bewältigt. Unsere Bergführung begann um 10:30 Uhr.
Nach der Ankunft mit der Seilbahn auf dem Plateau werden die Teilnehmer je nach Anzahl in Gruppen geteilt. Bei uns waren es zwei. Eine italienischsprachige und eine englisch- / französischsprachige Gruppe. Dementsprechend sind die Erklärungen des Bergführers unterwegs.
Beim Einsteigen in den Geländebus sagte der Führer unserer englischsprachigen Gruppe auf Italienisch, dass auch jemand auf dem Beifahrersitz sitzen kann = mein Platz zum Fotografieren und Videodrehen! Vielleicht hatte das auch niemand anders in unserer Gruppe verstanden?

Unser Weg auf dem Gelände des Ätnagipfels
(auf der Karte von unten nach oben und wieder zurück)
1. Schwarz: Auffahrt mit der Seilbahn •-•-•-•-• (10:35-10:50).
2. Blau: Hinfahrt mit dem Geländebus, Dauer: 15 Min. (11:00-11:15).
3. Rot: Fußweg auf den Gipfel und zurück zur Bergstation, Dauer: 4 Std. (11:15-15:15).

Einige Fotos von der Ätna-Gipfelwanderung, um einen Eindruck vom Gelände zu erhalten:


1 Kabinenbahn "Telecabina - Funivia dell'na".


2 Umsteigen in den Geländebus an der Bergstation.


3 Endstation für den Bus und Beginn des Fußmarsches zum Krateraufstieg.


4 Wanderung auf dick von Lava bedecktem Schnee mit gefährlichen Einsturzlöchern.


5 Blick in den Hauptkrater des Ätna


6 Entlang des Kraterrandes über heißen Schwefel mit ätzendem Dampf.


7 Abstieg vom Kraterrand. Der Abstieg geht teilweise über Ascherutschen mit darin befindlichen gefährlichen kleinen Steinbrocken.


8 Letzter Teil des Rückweges zur Bergstation der Seilbahn.

An der Bergstation der Seilbahn ist eine kleine Gaststätte. An der Talstation gibt es deren sowieso. Die letzte Seilbahn fuhr um 15:30 Uhr hinunter zum Parkplatz "Rifugio Giovanni Sapienza"


3.4. Rückfahrt vom Ätna nach Catania

Der AST-Bus fuhr um 16:30 Uhr vom Parkplatz "Rifugio Giovanni Sapienza" zurück nach Catania. Er hielt wieder in der Via Etnea, aber weiter oberhalb. Vielleicht sind wir auch nur eine Haltestelle zu zeitig ausgestiegen. Der Bus hält nicht selbständig! Ich bat den Fahrer auf Italienisch, in der Via Etnea zu halten und uns Bescheid zu geben.



4. Insel Vulcano 1
[Montag, 22.07.2013]

Weiter ging unsere Reise von Sizilien auf die Liparischen (Äolischen) Inseln.

4.1. Taxi Catania 2

Wir fuhren gg. 09:15 mit einem Taxi vom Hotel zum Flughafen. Das Taxi hatte ich mir zwei Tage zuvor während der AST-Bus-Recherche (zum Ätna) über die Hotelrezeption bestellt. Es kostete 20,-€. Dieser Preis ist mehr als okay. Während der Fahrt zum Flughafen vereinbarte ich mit dem Fahrer die weiteren Taxifahrten bei der Rückkehr von den Inseln vom Flughafen Catania zurück zum Hotel und am letzten Tag vom Hotel in Catania zum Flughafen für den Abflug. Jeweils für 20,-€, unabhängig vom Wochentag und einschließlich Gepäck. Er telefonierte mit einem Kollegen und gab mir eine Visitenkarte; bedeutete mir aber, auf der dortigen Nummer nicht anzurufen, so dass ich Schwarzfahrten vermutete. Mir doch egal.
Aber: s.a. Rückfahrt von Milazzo in Catania vom Flughafen zum Hotel am 27.07.2013!
Der Taxifahrer war sehr zuvorkommend. Er fuhr erst das Halteterminal für den Überlandbus an, um mir zu zeigen, wo der ankommt und bei der Rückfahrt das Taxi warten wird. Danach geleitete er uns in den Flughafen zum kaum auffindbaren Treffpunkt der Busgesellschaft. Als ich ihm dann Geld für die Taxifahrt gab, war er total perplex; er hätte es vergessen!
Auf der Visitenkarte von "TAXI sat service" ist neben der Telefonnummer (095) 6188 eine Homepageadresse: http://www.6188.it/.


4.2. Busfahrt nach Milazzo

Die Busfahrt vom Flughafen Catania nach Milazzo an der Nordküste Siziliens, von wo die Fähren zu den Liparischen (Äolischen) Inseln abgehen und wieder ankommen, buchte ich vorher im Internet.

Am Treffpunkt im Flughafen Catania angekommen, warteten wir im Terminal. Der Verantwortliche ließ eine komplette Reisegruppe zum Bus hinaus. Wir sollten mit anderen Reisenden warten. Danach ging es hinaus zu zwei Vans. Ich hatte meine Zweifel, ob wohl alle Passagiere in die Vans passen würden (obwohl wir in Italien sind). Wir mussten erneut warten; es sollte ein weiterer Van kommen. Letztendlich starteten wir mit 1:20 h Verspätung. Ich sah uns schon alle unsere Fähren vor der eineinhalbstündigen Mittagspause verpassen.
Die Fahrt ging auf über die Autobahn nach Milazzo zum Hafen.


4.3. Überfahrt zur Insel Vulcano

Wir erwischten gerade noch die letzte Mittagsfähre dadurch, dass ich meinen Koffer meinen Mitreisenden überließ und im Terminal schnell Tickets holte. Das funktionierte auch nur, da ich das Terminal kannte - und mich ein Besatzungsmitglied der Fähre, in die gerade die letzten drei Reisenden einstiegen, zu einem Ticketschalter lotste, der bereits geschlossen war, für mich aber wieder öffnete.

Der Plan war, diese Fähre zu nehmen: 12.00  - 12.45   0h 45min  milazzo-vulcano   USTICA lines (keine Pkw)
Erreicht haben wir diese Fähre:             12.30 - 13.10   0h 40min  milazzo-vulcano   siremar (keine Pkw)

Die Fähre kostet 18,- € pro Person. Man kann die Tickets auch vorher online im Internet buchen. Da aber ungewiss war, welche Fähre wir erreichen würden, sparte ich mir die extra Gebühr von 10,- €. eoliebooking.com - Prenotazione


4.4. Hotel auf Vulcano

Hotel Conti 3*, Via Porto Ponente, 98050 Vulcano,  www.contivulcano.it
Tel. 0039-090-9852012
Email: info@contivulcano.it

Preis: 75,- € pro Einzelzimmer und Nacht mit Frühstück. Gesamtpreis für 22.-24.07.2013: 150,- € p .P.. Ich fragte bei der Buchung nach Zimmern am Strand. Es gibt auch weiter ab liegende Zimmer. WLAN ist kostenlos im Rezeptionsbereich und Restaurantbereich. Ggf. ist Empfang in Ecken auf den Dachterrassen über den Zimmern möglich, wenn sie in quasi Sichtweite zu den genannten Empfangsorten liegen.


Karte: Der Weg vom Hafen zum Hotel von 700m (rote Linie auf der Karte) ist zu Fuß machbar. Besser man hat einen Koffer mit Rollen.


Linkes Foto: Eingang zum Hotelresort.
Rechtes Foto: Rezeption gleich rechts hinter dem Eingang.


Unsere Zimmer. (Die Häuserzeile ist gerade; nur durch das Weitwinkel-Panoramafoto wirkt sie halbrund verzerrt.)

Wir hatten Unterkünfte in erster Reihe am Strand, ohne Blick zum Strand vom Zimmer aus. Ebenerdig. TV, Klimaanlage. Kein Kühlschrank. Durch den Torbogen in der Mitte sieht man im Hintergrund den Strand auf der anderen Hausseite.


Blick von der Dachterrasse über unseren Zimmern auf den morgendlichen Strand. Links die hoteleigene Gaststätte mit Terrasse direkt auf dem Strand. (Das Strandpanorama ist gerade; aber durch das Weitwinkel-Panoramafoto wirkt es halbrund verzerrt.)

Baden am Strand ist direkt vor dem Zimmer möglich. Der schwarze Strandsand ist tagsüber heiß!
Beim Schnorcheln sieht man mit Glück einige wenige Fische. Schmerzhafte Feuerquallen (Pelagia noctiluca) sind leider möglich. Ich geriet im Jahr 2012 beim Schwimmen in ihre Tentakeln. Seeigel sah ich hier keine.


Morgendlicher Blick von der Dachterrasse zum Vulkan Gran Cratere.


4.5. Supermarkt auf Vulcano

Wasser und Verpflegung besorgen sind immer oberstes Gebot. Auf der vorherigen Karte ist der Supermarkt "Tridial"(bei uns hieß er noch "Conad") mit einem roten Kreis markiert. Er hatte durchgehend 09:00 bis 21:00 Uhr geöffnet.


4.6. Aufstieg auf den Vulcanello (123 m NN)

Gg. 17:30 Uhr (Empfehlung: besser spätestens 17:00 Uhr!) machten wir uns an den kleinen Aufstieg zum Vulcanello.
Einfach den Schildern zum Tal der Monster "Valle dei Mostri" folgen und wie auf der Karte ersichtlich vorher rechts nach schräg hinten vom Hauptweg berghoch abbiegen. Dieser Weg wird nach kurzer Zeit zum mühseligen Trampelpfad. Unterwegs kommt eine kleine Lichtung. Von der aus rechts haltend weiter hinauf. Wegen des dornigen Gestrüpps neben dem schmalen Weg empfehle ich lange Hosen (die ich nie anhatte). Für den teils beschwerlichen Abstieg (wir: 19:20 Uhr; besser max. 19:00 Uhr) ist ein Trekkingstock zu empfehlen. Für das Hantieren mit zwei Stöcken ist der Weg zu schmal.
Die Empfehlungen für einen zeitigeren Aufstieg resultieren hier aus der dann rechtzeitigeren Rückkehr, um den Sonnenuntergang am Strand ohne Hatz genießen zu können. Bei uns war 20:15 Uhr Sonnenuntergang. Bei einem anderen Datum muss man die Zeiten entsprechend anpassen.

Die folgenden zwei Fotos sind vom Vulcanello aufgenommen. Standort nach den GPS-Daten meiner Kamera: 38,426417° N / 14,962783° E.


Blick vom Vulcanello auf Vulcano.

Blick vom Vulcanello auf die Nachbarinsel Lipari.

20:00 Uhr waren wir zurück wegen des Anblicks des Sonnenunterganges von den Dachterrassen auf unseren Unterkünften aus. Abendessen (Pizza) hatten wir im Hotelrestaurant direkt auf dem Strand am Mittelmeer.



5. Insel Vulcano 2
[Dienstag, 23.07.2013]

5.1. Besteigung des Gran Cratere auf der Insel Vulcano (391 m NN)


Rot: Weg zum Gipfel.
Gelb: Gipfelrundweg.
Gelb gestrichelt: Fortsetzung Gipfelrundweg. In unserer Zeit unmöglich zu gehen wegen starker Schwefeldämpfe hier rechts neben dem Ende des roten Weges.
Blau am Krater: Beginn Gipfelabstieg, dann weiter die rote Linie zurück.
Blau innerorts: anderer Rückweg im Ort.
Unsere Startzeit lag bei 09:00 Uhr. Gern kann man früher starten, da ist es noch nicht so warm. Man ist etwa 6 Stunden in der prallen Sonne ohne Schatten. Kopfbedeckung als Sonnenschutz ist erforderlich und knapp 2 Liter Wasser. Der Weg zum Gipfel ist ausgeschildert. Ich empfehle Trekkingstöcke und Wanderschuhe. Unterwegs nicht von Italienern mit Kindern in Badelatschen irritieren lassen. Ein Wechsel-T-Shirt ist vorteilhaft; Pullover oder Jacke brauchte ich im Hochsommer nie.

Nach ca. 01:15 Stunden oben angekommen hat man einen Superblick zurück auf die Nachbarinseln der Inselkette.
Man kann weiter bergauf um den Krater ringsum gehen.
Vor einem Abstieg in den Krater wird dringend gewarnt; Kohlenmonoxid ist geruchlos, unsichtbar und tödlich! Es müsste noch ein vom Wind 2012 hinunter gewehtes Basecap meiner Frau im Krater liegen ;-). Ein Kollege von mir, der diese Reise im April 2014 nachmachte. sah unten im Krater Leute laufen. Sehr gefährlich!
Wie auf allen aktiven Vulkanen sind viele Schwefelkristalle zu sehen. Vorsicht! Je dunkler und rötlicher deren Farbe ist desto heißer ist es.
2012 legten wir rohe Eier in eine heiße Spalte, die gar gekocht wurden.
Ein Mitreisender stellte sich 2013 unbedachterweise zu lange neben eine solche warme Schwefelspalte und es löste ihm den Kleber der äußeren Schuhsohlen der Lowa-Bergstiefel auf und er musste tagelang auf den weichen Untersohlen gehen, durch die die spitzen Lava-Steine durchdrangen.

Es gibt auch weiße Salzkristalle zu sehen. Diese entstehen, weil der Vulkan kapillar Meereswasser nach oben zieht und dieses beim Verdampfen das Salz hinterlässt. Es gab also 2012 auch Salz zum gekochten Ei...

Ein Gang durch die Schwefeldämpfe ist möglich; je nach Intensität. Mir ist es nie komplett gelungen. Aber 2013 kam uns später eine Gruppe entgegen, die das Abflauen der Dämpfe nutzen konnte. Für diesen Fall empfehle ich ein Mundschutztuch. Auch sollte man nicht ein neues teures T-Shirt tragen. Auf einem meiner Baumwoll-Shirts von 2010 sind jetzt helle Flecke, wo die Farbe durch den Schwefeldampf weggeblichen ist.

Beim Abstieg (Karte: blau-rot-blau) empfehle ich am letzten scharfen Knick der Abstiegsroute an der Hütte (Karte: pinkes Rechteck) einen frisch gepressten Orangensaft zu trinken; sauteuer, aber köstlich.
Für den Rückweg im Ort gehe ich immer geradeaus; die blaue Linie oben auf der Karte.


5.2. Wieder zurück im Ort

Unten angekommen ging ich gleich noch, verschwitzt und staubbedeckt wie ich war, Fährtickets für den nächsten Tag zur Insel Stromboli kaufen. Danach informierte ich telefonisch (Handy) das Hotel auf der Insel Stromboli über unsere geplante Ankunftszeit wegen der Abholung vo Hafen. Diese Fahrt kostet später extra in der Stromboli-Hotelrechnung; hin und zurück 6,- € p.P..
Die kaputten Schuhsohlen ließen sich mit dem leider nur erhältlichen Sekundenkleber nicht dauerhaft reparieren.
Beim abschließenden Baden kam uns das Wasser wesentlich kälter vor als am Vortag.
Es ist auch möglich, ein Bad im warmen Schwefelschlammwasser zu nehmen (s.a. Karte: "Vasca di Fanghi"). Ich machte das nie. Von früheren Mitreisenden weiß ich, dass der Schwefelgeruch noch tagelang aus allen Poren dringt.

Im deutschen Fernsehen sah ich später eine Doku über den Strand links neben dem Schlammbad. Dort gibt es im Meer brodelnde heiße Fumarolen youtube-Video. Dort waren wir leider nicht baden.

Abends unbedingt wieder den Sonnenuntergang (20:15 Uhr) genießen beim Essen im Hotelrestaurant direkt auf dem Strand.


Blick von der Strandbar auf den Sonnenuntergang weit hinten neben der Insel Alicudi.

Ich empfehle die "Gefüllte-Pizza-Spezialität" der Insel "schiacciata":



6.  Insel Stromboli 1
[Mittwoch, 24.07.2013]

6.1. Überfahrt zur Insel Stromboli

Die Fähre nach Stromboli kostete 22,25 € p.P.
Der Fahrplan sah wie folgt aus:08:45 - 10:45 oder 10:35 - 12:35 oder 15:15 - 17:15 Uhr. Also immer eine Fahrtdauer von zwei Stunden.
Meine Mitreisenden bevorzugten die mittlere Abfahrtszeit um 10:35 Uhr.
Dies führt allerdings dazu, dass man auf der Insel Stromboli nach dem Einchecken im Hotel in der Zeit der Siesta kommt und keine Möglichkeit mehr hat, dort Wasser und Verpflegung zu kaufen! Also entweder von Vulcano mitnehmen oder zeitiger reisen. Frühstück gibt es ab 08:00 Uhr = das wird knapp.
Für den auf der Insel Stromboli geplanten nachmittäglichen Aufstieg zur Feuerrutsche auf halbe Höhe werden mindestens zwei Liter Wasser benötigt sowie Proviant zum Abendbrot.


Stromboli - Insel in reiner Vulkanform - mit Strombolicchio rechts davor.


6.2. Hotel auf Stromboli

Hotel: Villaggio Stromboli 3*, Via Regina Elena, 98050 Stromboli
www.villaggiostromboli.it
Tel. 0039-090-986018 
Email: info@villaggiostromboli.it


Hotel-Ape


Blick aus meinem Hotelzimmer


Treppen am Hotel zum Strand


Hotelstrand

Einzelzimmer-Übernachtung und Frühstück p.P. und Nacht 90,- € + optional 7 € Meerblick (hatten wir) x 2 Tage = 194,- € + 6 € Transport vom/zum Hafen = 200 €.
Ja, Stromboli ist teuer; auch in den Restaurants.
Hat man dies vorher vereinbart, wird man mit einer dreirädrigen Ape mit Sitzbänken auf der Ladefläche abgeholt. Es haben ca. 5 Personen mit Koffer dort Platz. Kommt man mit mehr Personen kann man wenigstens die Koffer transportieren lassen. Ggf. kann man auch erst bei Ankunft im Hotel anrufen und sich abholen lassen. Alternativ sind es zwei Kilometer leicht bergauf zu Fuß mit Koffer.
Meine Mitreisenden bekamen gemäß meiner Bestellung die beiden Zimmer in Top-Lage und unmittelbarem Meerblick mit den Nummern 19 und 20. TV, Klimaanlage und Kühlschrank sind auf den Zimmern vorhanden. WLAN war damals teuer für 2,50 € pro halbe Stunde und nur im separaten Aufenthaltsraum des Hotels möglich. Bei den heutigen Roaming-Gebühren spielt das keine Rolle mehr.
Bei unserer Ankunft trafen wir auf eine deutsche Reisegruppe mit Abiturienten mit vorbestelltem Mittagessen im Hotelspeisesaal. Das wäre also je nach Gruppenstärke möglich?.
Wasser kaufen ist auch im Speisesaal des Hotels möglich, wenn jemand anwesend ist. Oder an der Rezeption fragen?.


6.3. Lebensmittelkauf auf Stromboli

Falls nicht schon auf der Insel Vulcano geschehen und man nicht zwischen 13:00 und 16:45 (Siesta) Verpflegung kaufen will, ist dies in den beiden Lebensmittelläden auf der Insel möglich. S.a. untere beiden blauen Kreise auf der Karte. Das Foto unten links ist der obere Lebensmittelladen, in dem wir hauptsächlich einkauften wegen der geringeren Entfernung zum Hotel. Brot, Wurst und Käse gibt es an einer italienisch sprechenden Theke. Sicherlich kann man auch mit Handgesten einkaufen.
Die obere blaue Ellipse ist das Hotel. Lila Ellipsen sind empfohlene Restaurants. Der rote Ring ist das Büro von Magmatrek für Gipfelführungen. Der grüne Ring ist eine Trekking-Zubehör-Ausleihstelle.


6.4. Aufstieg auf halbe Höhe (402 m NN) zur Ascherutsche "Sciara del Fuoco" des Vulkans Stromboli

Der Vulkan Stromboli bricht im Durchschnitt alle 20 bis 50 Minuten aus.
Je nach Aktivität des Vulkans ist dieser halbe Aufstieg frei zugänglich. Ist für die Bergführer der Zugang zur ganzen Höhe gesperrt, weichen diese auf die hier beschriebene halbe Höhe aus und man darf dort nicht mehr selbständig hin. Falls frei zugänglich (ich erlebte nie etwas anderes), ist die Verweildauer also unbegrenzt. Selbstverständlich ist die Sicht auf brennende Ausbrüche im Dunkeln viel intensiver; tagsüber sieht man meist nur Rauchwolken.
Ich empfehle den Start zum Aufstieg um 15:30 Uhr. Die Gehzeit beträgt etwa zwei Stunden.
Bitte bedenken; man startet auf Meereshöhenniveau und hat also 402 Meter berghoch zu bewältigen.

Ausrüstung:

Der Weg beginnt am Hotel (auf der Karte rechts oben) und man geht am Hotelausgang nach rechts. Nach einer späteren 90° Linkskurve der Dorfstraße biegt man wieder rechts ab. Am Haus ist ein Wegweiser mit "Osservatorio". Dieser Weg wird nach kurzer Zeit unbefestigt. Immer weiter Richtung "Osservatorio" gehen. Nach einer flachen Passage, kurz vor dem Restaurante "Osservatorio", gabelt sich der Weg. Hier wählt man den am meisten linken Weg, der dann von ca. drei Meter hohem Schilf links und rechts gesäumt wird. Ja, es wird noch wärmer, weil kein Wind mehr geht! Danach wird es steiler. Später wird aus dem Weg ein Trampelpfad mit z.T. beschwerlichen Tritten.
Unser Ziel ist eine kleine Aussichtsplattform mit Holzgeländer. Allerdings nicht das erste Geländer, das man passiert. Ich glaube, es war das dritte, wovon das zweite 2013 umgestürzt war. Vorher geht, wie auf der Karte ersichtlich, noch ein Weg nach links in den Ort ab.
Markant an diesem Aussichtspunkt ist, das hinter dem Geländer, vor dem Abhang zur Feuerrutsche, ein kleiner vielleicht 30 cm hoher viereckiger Betonpfeiler steht.
Ankunft ca. 17:30 Uhr. Zeit, um das nasse T-Shirt zu wechseln, Kamera mit Stativ aufzubauen und für Abendbrot.


Route vom Hotel Villaggio Stromboli (rechts oben) zur "Sciara del Fuoco" (links unten), mit den GPS-Daten meiner Kamera am Aussichtspunkt: 38,803233° N / 15,214500° E.


6.5. Beobachtung von Vulkanausbrüchen an der Ascherutsche "Sciara del Fuoco"

Hier ein paar Eindrücke von diesem Aussichtspunkt. Das Foto mit meiner Frau am Aussichtspunkt ist von 2012.
Bei Vulkanausbrüchen rollen oft ausgestoßene Steine mit kleinen Staubwolken die Feuerrutsche hinab und klatschen ins Meer. Im Dunkeln sieht man diese auch glühen.
Ca. 20:15 Uhr war an unserem Tag Sonnenuntergang.
Belichtungszeit für Eruptionen im Dunkeln ca. 1 bis 2 s. Längere Aufnahmen eines ganzen Ausbruchs auf ein Foto erscheinen fließend. APS-C-Brennweite ca. 65-75 mm.

     


Zusammenstellung von 9 Fotos eines Ausbruchs zu einem animierten Bild.


6.6. Rückweg und Abendessen

Für den Rückweg sollte man auch wieder ca. 2 Stunden einplanen und so gg. 21:30 Uhr los gehen.
Im Ort gibt es keine Straßenbeleuchtung, aber wir haben ja sowieso die Stirnlampe auf.
Biegt man nach Erreichen der Ortschaft nach rechts ab und geht in den Ort, kann man gegenüber der Kirche San Vincenzo links im Restaurante "Ingrid Club" je nach Uhrzeit noch etwas essen. Dieses Restaurant ist das einzige, das auf die Rückkehrer vom Gipfelgesamtaufstieg wartet. Warme Speisen bis 23:00? Uhr, Pizza bis 23:30? Uhr; danach nur noch kalte Antipasti.


Restaurant "Bar Ingrid", gegenüber der Kirche San Vincenzo.



7. Insel Stromboli 2
[Donnerstag, 25.07.2013]

7.1. Der Vormittag

Nach dem Fotografieren des Sonnenaufgangs vom Hotel und Hotelstrand aus (06:00 Uhr) war ich baden (in Badeschuhen wegen der Steine im Wasser).
Beim Schnorcheln am Strand direkt unter dem Hotel sieht man, vorwiegend morgens, und wenn man Glück hat, bis zu hundert teils bunte Fische verschiedenster Arten bis hin zu kleinen Schwärmen von Meeräschen.
Es gibt ausreichend Steine im Wasser, an denen sich Phytoplankton bildet. Durch Umwerfen von kleineren Steinen geht dieses ab und man kann so Fische anlocken.
Schmerzhafte Feuerquallen (Pelagia noctiluca) sind auch hier möglich. Seeigel sah ich hier keine.

Während ich momentan noch einmal auf die Wanderkarte schaue, entdecke ich gerade hier, unweit des Hotels "Villagio Stromboli", die Sehenswürdigkeiten "Torre dei Sette Venti" und weiter die Lavahöhle "Grotta di Eolo". Gewesen bin ich bei beiden nie.

Unterwegs zum Hafen, um Fährtickets zu kaufen (Via Marina; nicht direkt am Anleger), kaufte ich Souvenirs, Ansichtskarten und Briefmarken. Die Post befindet sich rechts neben dem unteren Supermarkt, Treppe hoch.

Des Weiteren verifizierten wir bei der Firma Magmatrek unsere Teilnahme, Treffpunkt, Zeit, zahlten je 25,- € und unterschrieben, dass wir keine Ansprüche erheben werden.


Das Büro der Firma "Magmatrek" befindet sich rechts neben der Kirche.

Der Mitreisende mit den defekten Schuhsohlen ging zum Trekking-Laden gegenüber der Kirche San Vincenzo rechts, um sich endlich Trekkingschuhe auszuleihen. Der halbe Aufstieg tags zuvor auf den weichen Untersohlen war schon schlimm genug. Es kostete 6,- € Gebühr. Trekkingstöcke gibt es dort auch.


Der Trekkingladen schräg gegenüber der Kirche.

Mittagessen kann man in der Stadt oder zurück im Hotelrestaurant. Wir kauften Wasser und Lebensmittel.


7.2. Aufstieg auf den Vulkan Stromboli

Der Aufstieg auf den Gipfel des Vulkans Stromboli, der nur mit Führer erlaubt ist, ist beschwerlich. Es geht 920 Höhenmeter hoch. Spätestens ab Mittag sollte man sich dafür ausruhen. 17:00 Uhr muss man am Treffpunkt von Magmatrek sein; rechts unterhalb der Kirche San Vincenzo, wenn man davor steht und auf diese blickt. Für den Weg vom Hotel zu Magmatrek neben der Kirche sollte man eine halbe Stunde einplanen; also spätestens 16:30 Uhr los gehen.
Ausrüstung:

Vom Führer erhält man Helm und papiernen Mundschutz, der aber nur den Mund bedeckt und dessen Halterung leicht kaputt gehen kann (mir 2010 passiert). Beides wird erst oben auf Anweisung aufgesetzt.


Ausgegebener papierner Mundschutz.

17:30 Uhr geht es in mehreren Gruppen und Führern an der Kirche San Vincenzo los.


Zu Beginn der Gipfelwanderung.

Ich empfehle für den Aufstieg nicht direkt hinter dem Führer zu gehen, damit er nicht merkt, wenn man doch mit dem Aufstieg zu kämpfen hat; aber doch schon im ersten Drittel wegen des Zieharmonikaeffektes am hinteren Ende bei Wanderungen in Reihe hintereinander.
Bei Trekkingstöcken mit Antishock diesen unbedingt ausschalten, damit nicht die ganze Kraft in der Federung der Trekkingstöcke verpufft!
Bis auf eine Höhe von 500 m wird straff gegangen um zu sieben, weil bei der dortigen Pause die Schwachen zurück gelassen werden und mit einem anderen Führer wieder zurück gehen!


Es wird steiler und beschwerlicher.

Unterwegs werden ca. drei Pausen gemacht. Und dabei immer mal wieder ein lohnenswerter Blick zurück hinunter zum vorgelagerten Strombolicchio:

Zum Sammeln von Steinen oder Schlacke im oberen Teil des Aufstieges eine leere Wasserflasche quer halbieren und mit der zugeschraubten schmalen Öffnung nach unten in eine seitliche Netztasche außen am Rucksack stecken. Steinchen dann dahinein tun. Kleine Kristalle in Lavastücken heißen Augite. Bei Bedarf kann man auch Vulkanasche einfach mit einer leeren (kleinen) Flasche schürfen und diese verschließen.


Hier ist es nicht mehr weit bis nach oben.

Um 20:30 Uhr waren wir oben. 2013 war an diesem Tag der Stromboli in den Wolken, es war kalt und sehr windig.
Im Sammelraum vor dem Gipfel angekommen, muss man sich erst einmal das nasse T-Shirt umziehen. Ggf. kann man dafür im Hintergrund befindliche Wetterschutzcontainer benutzen. Pullover und ggf. Jacke überziehen. Die Hosenbeine als Vorbereitung für den Abstieg wieder anzippen. Mundschutztuch bereit legen. Helm hat man sowieso schon auf. Abendbrot essen beim Warten, dass es weiter zum Gipfel geht.


7.3. Auf dem Gipfel des Vulkans Stromboli

Unser Führer ließ uns viel Zeit, mehrere intensive Ausbrüche zu erleben. Dass der Stromboli an diesem Tag teils in den Wolken war, machte es farbmäßig eigentlich noch schöner. Allein der sehr starke Wind verhinderte gut gelungene Foto-Aufnahmen im Dunkeln. Aber das Erlebnis sprach für sich.


Sonnenuntergang über den Wolken.


Sonnenuntergang oben bei ausbrechendem Vulkan unten. Der Stromboli bricht gleichzeitig aus mehreren Krateröffnungen aus.


7.4. Abstieg vom Vulkan Stromboli

Unser Abstieg dauerte von 21:15 Uhr bis 22:45 Uhr. Drei Stunden hoch und eineinhalb Stunden im Dunkeln wieder runter? Wie geht das? Der Abstieg führt im gesamten oberen Teil über eine Ascherutsche. Man läuft in weichem feinen dunklen Sand. Bei jedem Schritt versinkt der Fuß etwa 10 cm darin und man rutscht pro Schritt immer noch ein Stück mehr nach unten. Im Gegensatz zu Teilen des Abstieges am Ätna liegen hier keine gefährlichen Steine im Weg. Gut, wenn die Hosenbeine etwas länger über das Ende der Schuhe ragen! Durch dieses Rutschen in der Asche wird sehr viel Staub aufgewirbelt, so dass man sehr staubbedeckt wird und sogar mit der Stirnlampe ab und zu Sichtprobleme bekommt. Mundschutz tragen ist hier Pflicht! Ich empfehle, direkt hinter dem Führer zu gehen! Trekkingstöcke sind hier wichtiger als beim Aufstieg! Diese auch etwas länger stellen, als beim Aufstieg. Ggf. vorhandener Antishock kann eingeschaltet werden.
Unten angekommen werden die Helme eingesammelt. Man kann ebenfalls an der Ausleihstation eventuell ausgeliehenes Gerät (Schuhe, Stöcke) auch gleich wieder abgeben. Zum Abendessen empfiehlt sich wieder das Restaurant „Club Ingrid“ schräg gegenüber der Kirche. Der (dunkle) Weg zum Hotel dauert dann wieder weitere 30 Minuten.


Hier habe ich mal den halben Aufstieg (grün), den ganzen Aufstieg (rot) und den Abstieg (gelb) nachgezeichnet.


7.5. Andere Stromboliguides

Hat man die Buchung bei Magmatrek nicht eine Woche vorher verfiziert, hat man keine Chance mitgenommen zu werden. Man kann sich dann an "Stromboli adventures" im Büro links daneben wenden. So ging es uns 2010. Problem: Der Führer geht eine Stunde später los und man bewältigt den letzten Teil des Aufstieges bereits im Dunkeln. Die Verweildauer oben beträgt nur 10 Minuten oder genau ein Stromboliausbruch. Als wir 2013 oben los gingenfür den Rückweg, kam deren Führung gerade an. Mit Essen nach der Rückkehr in einem Restaurant sieht es zeitmäßig auch schlecht aus. Also eigentlich nicht zu empfehlen!


7.6. Alternative zum Aufstieg auf den Stromboli

Als ungeübter Wanderer kann man auch mit dem Boot rausfahren, um die Ausbrüche vom Meer aus zu erleben. Meine Frau war 2010 davon enttäuscht; nachdem sie vorher bereits auf halber Höhe oben war. Man ist zu weit weg und das Schwanken des Bootes verhindert gute Fotoaufnahmen. Der Zeitrahmen ist auch begrenzt. "Gite in Barca" bei "Pippo" am Hafen buchen oder über die Hotelrezeption. Man kann sich ggf. auch von ihm mit einer Ape zum Hafen abholen lassen.


Pippos Büro am Hafen.



8. Insel Lipari
[Freitag, 26.07.2013]

8.1. Überfahrt zur Insel Lipari

Bis 10:00 ist das Zimmer im Villagio Stromboli räumen. Sie haben eine extra Garage zur späteren Gepäckaufbewahrung, falls nötig. Für die Abreise 11:00 Uhr kann man vereinbaren, das Zimmer solange zu behalten.

Fähre nach Lipari (20,80 € p.P.)
Die Fähren nach Lipari gehen 10.05 - 11.40, 11.00 - 12.05, 15.30 - 16.45, 16.35 - 17.50. Wir nahmen die 11:00 Uhr Fähre.


8.2. Hotel auf Lipari

Hotel Villa Augustus, Vico Ausonia 16, 98055 Lipari
www.villaaugustus.it
Tel. 0039-090-9811232
Email: info@villaaugustus.it

Preis: 50,- € pro Einzelzimmer und Nacht inklusive Frühstück. Vom Fährhafen ist es zu Fuß nicht weit bis zum Hotel am Beginn der Fußgängerzone.



Lipari - Beginn der Fußgängerzone


Lipari - Übersichtsplan

Das Hotel (blaue Ellipse oben auf der Karte) hat authentischen lokalen Flair. Hat man wie ich ein Zimmer mit Fenster zur Umgehungsstraße, ist es morgens und abends laut und es riecht bei offenem Fenster nach Abgasen. Ich hatte, wie bereits auch 2012, Zimmer Nummer 12; ein Mitreisender hatte Zimmer 2 zur Fußgängerzone hin. Die Zimmer haben TV, Klimaanlage und Kühlschrank. WLAN ist kostenlos im Rezeptionsbereich und (warmen) Frühstücksraum.
Nachmittags holte ich die Fährtickets für den nächsten Tag zur Überfahrt zurück nach Milazzo/Sizilien. Achtung, es gibt zwei verschiedene Ticketschalter für die Fährgesellschaften "siremar" und "Ustica lines". Nach den Abfahrtzeiten und der Dauer der Überfahrt gucken! Ich kaufte am rechten Schalter.


8.3. Der Ort Lipari

Lipari ist die größte und Hauptinsel der Liparischen Inseln. Hier gibt es Geschäfte und regen Verkehr auf den Straßen. Wir verbrachten einen Tag auf dieser Insel ohne aktiven Vulkan, weil wir einen Tag im Reiseprogramm übrig hatten. In der Fußgängerzone kann man ganz gut einkaufen. Ein durchgehend geöffneter Supermarkt befindet sich unweit des Hotels (lila Kreis auf der Karte). Lipari besitzt einen sehr sehenswerten typischen kleinen Fischerhafen. Im Hafenbereich kann man in einem der Restaurants auch gut draußen sitzen und essen (grüner Kreis auf der Karte). Die Kirche links auf der Hafenmole beherbergt im Innern ein Modell des früheren Hafenbereiches.


Lipari - linker Hafenbereich


Lipari - rechter Hafenbereich

Lipari besitzt auch eine Burg mit einer innen schön ausgestatteten Kirche und. Am Ende dieser Anlage hat man vom Theater aus einen schönen Blick auf einen Teil des Fischerhafens hinunter. Die Burganlage befindet sich am rechten Rand der Karte. Der Eingang zur Burg ist durch den oberen gelben Kreis bezeichnet, der Blick auf den Hafen durch den unteren gelben Kreis.


Lipari - Burgkirche innen


Lipari - Blick über das Theater auf der Burg auf die Hafenbucht

Nach 22:00 Uhr wird vor vielen Bars Live-Musik gespielt; ein Nachtbummel lohnt sich also. Dementsprechend laut ist es auch nachts auf den Straßen; bis man morgens durch laut knatternde Vespas wieder geweckt wird (wir sind in Süditalien).



9. Sizilien / Catania 2
[Samstag, 27.07.2013]

9.1. Der Vormittag auf Lipari

Vormittags ging ich noch einmal zum Fischerhafen. Es lag aber nur ein Boot dort, das frisch gefangenen Fisch verkaufte. Ich schaue mir gern an, was man hier anders als bei uns so fängt (hey, ich bin Angler!).


Lipari - Typische Straßenszene kurz vor dem Fischereihafen.


9.2. Fähre nach Milazzo

Die Fähren gehen 12.45 - 13.40, 13.50 - 14.50, 14.05 - 15.00 und kosten 17,30 € p.P.. Wir nahmen die um 13:50 Uhr, mit der wir zeitgünstig unseren gebuchten Bus in Milazzo erreichen konnten. Für eine Besichtigung von Milazzo hätte sich die Frage nach dem Verbleib des Koffers gestellt.


9.3. Bus nach Catania Flughafen

Bereits einige Tage vorher erreichte einen Mitreisenden eine SMS vom Busunternehmen, dass die Fahrt wohl 1,5 Stunden länger dauern wird wegen der Vollsperrung des ersten Autobahnabschnittes von Milazzo nach Messina auf Sizilien. Ich überlegte damals, ob ich das vorbestellte Taxi in Catania vom Flughafen zum Hotel umbestellen sollte, aber da mir aufgetragen wurde, nicht auf der Telefonnummer auf der Visitenkarte anzurufen, tat ich dies nicht; hoffend, dass der Taxifahrer vielleicht mich anruft, wenn er von der Sperrung erfährt oder wenn er warten muss. Das sollte sich rächen. Nach Fährankunft sah ich viele Passagiere in einen Bus nach Catania? steigen, der nicht unser war. Gibt es hier vielleicht einen preisgünstigeren Linienbus?
Bus nach Catania:

Port of Milazzo: out the arrival of Hydrofoil will be waiting at the ferry terminal a man with a yellow sign saying Autonoleggio Alibrando. The times shown are the maximum hours of departure, therefore, the passenger must be at least 30 minutes before.
Milazzo porto 15:20 – Catania aeroporto ca. 17:10
[nächster und letzter Bus wäre 18:00-19:45 gewesen].

Durch die Sperrung des Autobahnabschnittes ging der erste Teil der Busfahrt durch das sehr gebirgige Inland Siziliens, und mit einem Blick auf Messina von oben herab und durch die Stadt wieder auf die Autobahn.


Blick auf Milazzo

Unterwegs bekam ich einen Anruf von der Taxiagentur (doch keine Schwarzfahrt?), was los sei, das Taxi warte. Ich erklärte die Situation (für die ich nichts konnte). Daraufhin wurde mir das Berechnen der Wartezeit in Aussicht gestellt. Merda.


9.4. Taxi Catania 3

Der Bus hielt am Flughafen in Catania wegen seiner Verspätung von etwa 50 Minuten nicht an seinem Busterminal sondern direkt vor dem Abflugterminal. Trotzdem ging ich zum vereinbarten Taxitreffpunkt. Während der Fahrt diskutierte ich mit dem Fahrer über den Fahrpreis inklusive Wartezeit. Auf die Frage, warum ich nicht angerufen hätte, entgegnete ich, dass ich keine Telefonnummer gehabt hätte (okay, ich hatte eine Visitenkarte; aber doch den Auftrag, nicht anzurufen?). Nach Rückfrage in der Zentrale wurde der Fahrpreis von 38,- € gnädiger weise auf 32,- € gesenkt; statt der vereinbarten 20,-€ ohne Wartezeit. Okay, ich übernahm die zusätzlichen 12,- €, war ja meine Schuld.


9.5. Hotel in Catania 2

Best Western Mediterraneo 3* Catania, Via Dottor Consoli 27, 95124 Catania
 www.hotelmediterraneoct.com,
Tel.: 0039-095-325330
Email: info @hotelmediterraneocity.com

Wir hatten dasselbe Hotel wie bei unserer Anreise. Preis: 79,- € pro Einzelzimmer und Nacht inkl. Frühstück (billiger als zu Beginn der Vulkanreise) + 1,50 € Stadtzuschlag.


9.6. Letzter Abend in Catania 2

Der Punto-Supermarkt hatte auch noch auf und ich kaufte etwas Obst und Käse als Mitbringsel.
Abendlicher Stadtbummel in Catania mit Abendessen in der "Trattoria del Cavaliere di Cocola Vincenza" wie gehabt.



10. Rückreise nach Deutschland
[Sonntag, 28.07.2013]

10.1. Der Vormittag in Catania

Ich machte vormittags noch einen Foto-Stadtbummel durch Catania (es sind wenig Leute unterwegs). Leider waren Sonntag morgens am Fischmarkt nur einige wenige Gemüsestände offen; Fischstände gar nicht.


10.2. Taxi Catania 4

Alle Taxis hatte ich am 22.07.2013 beim damaligen Taxifahrer zum Flughafen bestellt. Wir bezahlten vereinbarungsgemäß 20,-€, trotz Sonntag (es muss ja auch einmal wieder klappen!). Die Fahrt ging durch das Stadtzentrum quer über die Fußgängerzone vor den Augen der Polizei (Italien!).


10.3. Rückflug und Bahn nach Hause

Der Flug ab Catania war leider knapp 3 Stunden verspätet (ab 3 Stunden gäbe es dafür Geld). So mussten wir mit der anschließenden Bahn umdisponieren und kamen mit dem letzten Zug auch nur bis Idar-Oberstein, 25 km vor Birkenfeld. Dort ließen wir uns mit einem Auto abholen.



11. Unsere Aufwendungen

Insgesamt hat jeden von uns diese Reise mitten in den Sommerferien bei kurzfristiger Planung für Transporte, Unterkünfte und Guides etwa 1500,- € gekostet.