Wanderziele
bei Birkenfeld / Nahe

Wir wohnen in 55765 Birkenfeld / Nahe in Rheinland-Pfalz, an der Grenze zum Saarland und am Rande des Nationalparks Hunsrück-Hochwald. Birkenfeld ist eine kleine Kreisstadt mit ca. 6.800 Einwohnern und eigenem Autokennzeichen "BIR". Der Zusatz "Nahe" rührt von dem in 7 km Entfernung vorbeifließenden Fluss her und dient wohl zum einen der Charakterisierung der rheinland-pfälzischen Region "Naheland" und zum anderen der Identifikation in Bezug zu anderen gleichnamigen Orten in Deutschland.
Der Hunsrück ist ein langgestrecktes Mittelgebirge mit einer Südwest-Nordost-Ausdehnung von circa 100 km und erstreckt sich vom uns benachbarten Saarland bis zum Rhein. Seine höchste Erhebung ist der 15 km von uns entfernte Erbeskopf mit einer Höhe von 816 m. Damit ist er auch die höchste Erhebung von Rheinland-Pfalz.

Oft bin ich hier unterwegs am Nordic-Walken oder Wandern. Stoße ich in einer touristischen Beschreibung oder in einer Wanderkarte auf ein Objekt, das mich interessiert (Felsen, Höhlen, ...), versuche ich, dies unterwegs zu finden. Hat ein bisschen was von Geocachen?
Für die Planung und die spätere Aufzeichnung der Strecke benutze ich auf dem Smartphone die Android-Software "Locus Maps" in der kostenpflichtigen Pro-Version. Manche Objekte finde ich auch nur in Wanderkarten der kostenlosen Android-Software "MAPS.ME".

Ich möchte hier einige gefundene Wanderziele fotografisch darstellen. Zur Ortung ist immer ein Link zum Objekt in Google-Maps angegeben. Manchmal ist auch auf einer Wanderkarte der Wanderweg ab meinem Parkplatz eingezeichnet.

Zur Navigation auf dieser Seite ist oben rechts ein aufklappbares Inhaltsverzeichnis integriert.


1. Gesteinsschichtungen


Andesit-Basaltrose im Steinbruch Hellerberg im benachbarten Freisen im Saarland.
Entstanden durch Druckentlastung der ehemals darüber geflossenen Lavaströme vor ca. 270 Mio Jahren.
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Brandmühler Lavastrom auf gesperrtem Gelände des Truppenübungsplatzes Baumholder im Kreis Birkenfeld.
Der Andesit-Lavastrom erkaltete vor 270 Mio Jahren mitten in der Bewegung.


2. Höhlen


Die Höhle "Odels Uwe" (Uwe = Ofen) zwischen Rimsberg, Kronweiler und Nohen im Kreis Birkenfeld.
Zufahrt über Rimsberg: Nach dem Ortsausgang Rimsberg in Richtung Nohen gleich links abbiegen. Immer weiter an zwei Bauerhöfen vorbei. Rechts taucht eine Jagdhütte auf. An der parken. Nach der Jagdhütte ist rechts der "Odels Uwe Weg" orange ausgeschildert. Nach 1100 m Fußweg erreicht man die rechts oberhalb des Weges liegende Höhle.
Leider ist der Weg standardmäßig auf Open-Street-Maps nicht enthalten, obwohl er so breit ist, dass man ihn mit einem LKW befahren könnte.
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In der Höhle steht eine Schatzkiste, aus der sich Kinder einen getrommelten Edelstein nehmen dürfen.



Die Höhle "Wildfrauenloch" oberhalb des "Bärenbachpfades" bei Baumholder Kreis Birkenfeld.
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Eine kleine Felssturzhöhle gibt es auch auf der Kirschweiler Festung.


3. Felsen


Video: Auf dem Beilfels bei Abentheuer im Kreis Birkenfeld.
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Video: Bereifte Bäume auf dem 682 m hohen Wehlenstein im Hunsrück-Nationalpark hinter Rinzenberg bei Birkenfeld am 22. Januar 2019.



Die Kempfelder Klippen oberhalb der Wildenburg.



Auf dem 654 m hohen Ringkopf von Allenbach aus. Dort oben befindet sich auch eine keltische Ringwallanlage von 520 v. Chr., deren Eingang im Bild unten links zu sehen ist.
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Die benachbarte Kirschweiler Festung: Felsen und Großblockhalde.


Keine geologische, aber eine archäologische Besonderheit. Römischer Grabhügel bei Siesbach, auf dem Weg zur Kirschweiler Festung.


4. Blockhalden


Die Rosselhalde zwischen Katzenloch und Kirschweiler im Kreis Birkenfeld, entstanden durch Frostsprengung.


Die dahinter liegende Mörschieder Burr bei Mörschied Kreis Birkenfeld, ebenfalls eine natürliche Blockhalde.



Keltischer Ringwall von Otzenhausen im benachbarten Saarland. Eine Schutz- und Verteidigungsanlage aus dem 5. Jh. v. Chr.


5. Wasser


Die Siegfriedsquelle in der Nähe des Erbeskopfes im Hunsrück-Nationalpark am 18. Januar 2019. Dies soll die echte Quelle sein, an der der Nibelungenlied-Sage nach der aus dem benachbarten Drohnecken stammende Hagen von Tronje den fast unverwundbaren Siegfried tötete.
Hier mein Rundwanderweg über die Siegfriedsquelle:
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Die folgenden vier Objekte besuchte ich auf einer morgendlichen 32-km-Nordic-Walking-Runde am 2. Juni 2019.
(Für die Nutzung der Karte und des Höhenprofils wird auf Angaben zum Datenschutz im Impressum hingewiesen.)

Höhenprofil


Die Heilquelle "Gurre Bure" entlang der Traumschleife "Ochsentour" bei Börfink Kreis Birkenfeld.


Quellsammelschacht Hangelberg der Gruppenwasserversorgung Birkenfeld oberhalb des Zwingbaches und querab der Petersquelle. Hier kam ich auf meiner Nordic-Walking-Runde von der Quelle "Gurre Bure" über das "Graue Kreuz" zur "Petersquelle" zufällig vorbei. Genauer gesagt war er der Endpunkt einer Querwaldein-Wanderung von einem kleinen Weiher im Wald zum Weg, der hinunter zum Abzweig von der B269 nach Oberhambach führt.


Die "Petersquelle" an der B269 von Birkenfeld nach Morbach. Hier stand 1792 sogar ein dreistöckiges Kurhaus.


Der benachbarte "Sauerbrunnen" vor Oberhambach. Das stark eisenhaltige und mit natürlicher Kohlensäure versetzte Wasser sollte man mal probiert haben.



Gefrorener Wasserfall in Katzenloch Kreis Birkenfeld am 1. März 2018.


6. Lost Places

"Lost Places" sind verlassene wohnliche oder technische Objekte.


Das stillgelegte Hunsrückbahnviadukt bei Hoxel.

Mein Startpunkt war der Parkplatz am Sportplatz von Hoxel. Von dort geht man zurück auf den Weg und wendet sich nach links. Nach dem Überqueren einer kleinen Brücke, unter der man schon die stillgelegte Bahntrasse sieht, geht man nach links erst am Waldrand entlang und danach den schmalen Weg in den Wald hinein. Der Weg verläuft abschüssig oberhalb und rechts neben den Bahngleisen entlang. Nach insgesamt 1200 Metern knickt der Weg steil nach rechts ab und führt weiter ins Tal, wo man nach links unter das Viadukt kommt. Geht man an dem steilen Rechtsknick aber nach links, erreicht man hier die Gleise und kann oben auf dem Viadukt über die Schlucht gehen. Am oberen Zugang zum Viadukt war ein Gitter mit Tür angebracht, die aber am 17. Februar 2019 weit offen war. Hier mein Weg auf die Bahngleise:
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